Der Anfang im Tai Chi Training

Also das erste Training im November in der Altgasse 23 in Wien Hetzing war super. Wir kamen ja auch ordentlich ins Schwitzen.
Gar nicht so leicht dieses Tai Chi, obwohl es sehr einfach aussieht. Leicht und harmonisch, schnell und kräftig, fließend. Das alles sind Eigenschaften von einem längeren Training. Zu Anfangs schaut's eher umkoordiniert und tollpatschig aus. So ist das halt.

Wie soll das auch anders sein? Wenn man jemandem eine Gitarre in die Hand gibt, der noch nie eine in der Hand hielt, dann merkt man schon am halten selbst, dass dieser Mensch sicher keine Gitarre spielt. Erst nach ein paar Wochen des Übens merkt man, wie unser Körper die neue Erfahrung mit dem Instrument annimmt und sich verändert.
Im Tai Chi ist unser Instrument unser Körper. Die Annahme, dass wir unseren Körper kennen und es deshalb gleich harmonische, kräftige, fließende und leichte Bewegungen machen können ist eine falsche! Die meisten kennen den eigenen Körper nicht. Das muss aber nicht so bleiben. Ich kann alle nur dazu motivieren, den eignen Körper besser kennen zu lernen, denn schließlich ist unser Körper, ja genau: wir.
Auch wenn es uns anfangs schwer fällt, wir schwitzen wie blöd und es sieht immer noch nicht leicht und harmonisch aussieht. Es ist ein Anfang den jeder machen muss.

Mir ist auch völlig egal in welcher Kunst. Wenn ich die Leute motiviere dann erwähne ich nicht nur Tai Chi. Ich rede von Yoga und Qi Gong, von bogenschießen, tanzen und einfach mal bewusst gehen. Jedem das seine! Tai Chi ist halt das meine und ich Teile das gerne mit dir und dir und dir auch, auch wenn du so skeptisch schaust, gerade.

In diesem Sinne: Tu was für dich! ... aja und komm ins Freitag Training.

Pawel Müller

Pawel Müller

Seit 2009 trainiere ich intensiv Taijiquan. Nach mehreren reisen nach China bin ich nun interner Schüler von Meister Chen Zhonghua und Vertreter des Chen Stils in 20. Generation.

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